Wiederholen wir rasch die einzelnen Schritte des Sehens: Lichtstrahlen treten in das Aug ein, passieren die Hornhaut, die Pupillen und die Linse. Die konvexe Struktur der Hornhaut und die Linse brechen die Lichtstrahlen und projizieren das Bild, nachdem sie es umgekehrt haben, direkt auf der Netzhaut. Die lichtempfindlichen Empfängerzellen – die Zapfen und die Stäbchen – wandeln dann das Licht in elektrische Impulse und senden sie zum Gehirn. Das Bild, das von der Netzhaut kommt ist seitenverkehrt und steht auf dem Kopf. Das Gehirn korrigiert das Bild und vermittelt durch die elektrischen Impulse Informationen über das Objekt – seine Art, Größe, Farbe und Entfernung. Der gesamte Prozess findet in weniger als einer tausendstel Sekunde statt.14
Während der Zusammenstellung des Bildes findet eine atemberaubende Anzahl an Vorgängen in weniger als einer Sekunde statt. Kein Computer der Welt war bisher in der Lage, diese Geschwindigkeit zu erreichen. Ebenso gigantisch ist die Tatsache, dass der optische Nerv des Gehirns ständig das verkehrte Bild der Netzhaut in seinen Originalzustand umwandelt.15
| (Abbildung 2.1). Das Sehen findet nicht im Auge sondern im Gehirn statt. Das Auge ist bloß ein Instrument, durch welches, gleich wie eine Kamera Bilder auf den Fernsehschirm überträgt, elektrische Signale gesendet werden. Diese Bilder haben nur eine Bedeutung, wenn sie jemand ansieht. Wenn es aber keinen Zuschauer gibt, hat es wenig Sinn, irgendwelche Bilder auf den Fernsehschirm zusammenzustellen. Die wichtige Frage ist nicht das Senden der elektrischen Signale bzw. die Zusammenstellung des Bildes im Gehirn; sondern wer oder was nimmt das letzte Bild wahr. Es kann nicht das Auge sein, da es bloß ein Instrument ist. Es kann aber auch nicht das Gehirn sein, welches nur eine Anhäufung von Geweben aus Fetten und Proteinen ist, und wie ein Schirm agiert, um die elektrischen Impulse zu decodieren. Beide, das Aug und das Gehirn bestehen aus Zellen, die sich selbst aus unbewussten Molekülen zusammensetzen. Das wirft die Frage auf: Wer „schaut“ und „sieht“ das Bild im Gehirn? |
Das Gehirn, ähnlich wie ein fortschrittlicher Computer, ist eine Ansammlung von Millionen von lebenden Zellen. Auf einem Quadratmillimeter der Oberfläche des menschlichen Gehirns befinden sich 100.000 Nervenzellen; das ergibt für das gesamte Gehirn eine Summe von 10 Milliarden (10.000,000.000) Zellen. Ein Bruchteil dieser Zellen arbeiten zusammen, um die Signale des Auges zu analysieren.
| (Abbildung 2.2). Damit Sie einen Vogel im Flug sehen muss die Linse sein Bild fokussieren. Dieses Bild fällt verkehrt auf die Netzhaut auf der Rückseite des Auges. Hier zerteilen Millionen von Fotorezeptoren das Bild, analysieren die Farbe des Vogels, die Form und die Bewegungen als Photonen, die schnell in winzige elektrische Signale umgewandelt werden. Dieses gesamte Umwandlung ist weit schneller als die Verarbeitungsgeschwindigkeit eines Computers. Diese Signale werden dann an das Gehirn gesandt, wo sie decodiert werden und das Bild interpretiert wird. Wissenschaftler bleiben weiter von diesem verblüffenden System fasziniert und haben das wahre Wesen der Wahrnehmung noch nicht gänzlich begriffen. |
| NETZHAUT Zunächst aktivieren die Photonen die Fotorezeptoren der Netzhaut – die Zapfen und Stäbchen. Die Zapfen bestimmen die Farbe des Bildes; die Stäbchen lassen uns in der Dunkelheit sehen. große Ganglienzellen verarbeiten die Information über die Bewegung und die äußere Form des Vogels, während kleine Ganglienzellen die kleineren Details des Vogels und dessen Farben codieren. Die Signale dieser Zellen werden zu den Sehnerven gesandt. DAS AUGE - KAMERA Die vom Vogel reflektierten Lichtwellen fallen durch die Hornhaut und die Pupille, die von den Muskeln der Iris bereits an die umgebende Helligkeit angepasst wurde. Die Strahlen gehen durch die Linse, deren Form von den betreffenden Muskeln geändert wurde, um das Bild klar auf der Netzhaut abzubilden. | |
Dieses Thema werden wir bald genauer betrachten, jetzt aber beschäftigen wir uns weiter mit den Wundern der Schöpfung und den vielfältigen Funktionen des Auges. Während der Betrachtung der technischen Details dürfen wir nicht vergessen, dass wir für dieses wunderbare Organpaar keine Anstrengungen aufwenden mussten. Dieses fehlerlose System entstand durch die Teilung einer einzigen Zelle im Mutterschoß und der Sehprozess dauert an, während Sie diese Worte lesen. Jeder Mensch wird sofort nach der Analyse der Details erkennen, wie unmöglich es ist, dass dieses System zufällig, ohne eine höheren Geist und höhere Macht entwickelt wurde. Ein Vers des Quran beschreibt jene, die trotz offensichtlicher Beweise an der Verleugnung festhalten:
Zu jeder Zeit werden mehr als zehn Millionen elektrische Signale über eine Millione Nerven von Auge zum Gehirn gesandt. Wegen der Menge der Informationen weiß man, dass Verbindungen abreißen und an die falsche Stelle im Gehirn geleitet werden können. Die makellose Konstruktion des Auges ist jedoch für diese Eventualität gerüstet und unsere Sicht wird deswegen nie unterbrochen.
Noch verblüffender ist es, dass es das riesige Netzwerk erlaubt, die Signale von dem falschen Ort im Gehirn auf einem anderen Weg in das Sehzentrum zu leiten. Wenn man das bedenkt, ist es dann möglich, solche Gehirnpartien als “falsch” zu bezeichnen?
In Wirklichkeit ist die Antwort Nein. Der offensichtliche Fehler zeigt in Wahrheit eine wunderbares Phänomen. Während man erwarten würde, dass die falsch übertragenen Signale verloren gehen und nicht wiedergewinnbar sind, retten und speichern sie die Gehirnzellen am ursprünglichen Bestimmungsort. Wenn sie ein solches Signal erreicht reagieren die Zellen als ob sie wüssten, dass dieses Signal vom Auge kam und in das Sehzentrum gehen muss. Sie müssen das nicht tun aber erlauben dem Signal, zum Sehzentrum des Gehirnes zu gehen, indem sie die erforderlichen Verbindungen und Organisationen herstellen. Auf diese Weise gibt es keine Fehler in einem Bild, sonst würde es unterbrochen und bruchstückhaft sein.
Wer gab den Gehirnzellen diese einzigartigen Fähigkeiten? Ist es wirklich möglich, dass Milliarden von kleinen Zellen, jede mit den gleichen Instruktionen, sich in ihr gegenwärtigen Zustand entwickelt haben? Darüber hinaus müssen diese Zellen neben den Kenntnissen ihrer eigenen Funktionen von anderen Körperaktionen wissen und in der Lage sein, im Falle einer Fehlfunktion einzugreifen, auch wenn es nicht in ihren Verantwortungsbereich fällt. Konnte das wirklich durch eine Reihe von Zufällen passieren?
Diese bisher besprochenen Details stellen die erste Phase des Sehprozesses dar; er beinhaltet immer noch viele Unbekannte. Wenn wir die weiteren Phasen des Sehens untersuchen wird es offensichtlich, welch großes Geheimnis der gesamte Prozess eigentlich ist.
Über zwanzig Jahre erforschten David H. Hubel und Torsten N. Wiesel das Auge. Am Ende seines Buches Auge, Gehirn und Sehen sagte der Harward-Neurologe Hubel:
Diese überraschende Vermögens des Gehirns, Eigenschaften wie Form, Farbe und Bewegung in separaten Strukturen zu verarbeiten, erhebt rasch die Frage, wie alle diese Informationen, z.B. für einen springenden roten Ball, am Ende zusammengesetzt werden. Sie müssen klarerweise irgendwo zusammengesetzt werden, selbst wenn es nur durch die motorischen Nerven erfolgt, da sie bei der Aktion des Auffangens behilflich sind. Wo sie zusammengesetzt werden und wie, wissen wir nicht.17
Anders ausgedrückt, die Menschheit erforschte das Gehirn seit Jahrhunderten, jedoch was wir wissen bleibt begrenzt.
Die heutigen Kenntnisse und Technologien haben uns nicht erlaubt, die Struktur des Gehirns voll zu verstehen. Wie entwickelte sich überhaupt ein solch kompliziertes Organ? Können Milliarden von Zellen und Billionen von Proteinen während der Zeit zusammengekommen sein, und Billionen von Verbindungen, jede davon mit einer speziellen Bedeutung, entwickelt haben, um möglicherweise das heutige Gehirn zu bilden?
Die Klemme, aus der sich die Evolutionstheorie nicht befreien kann ist, dass nicht einmal eine Milliarde Gehirnzellen oder eine Million von Zellproteinen zufällig entstanden sein können.
Wenn es nicht existierte, würden wir nichts sehen können. Keines der anderen wunderbaren Bestandteile des Auges wären ausreichend, damit wir sehen und Erinnerungen aufbewahren können. Das Auge wäre nichts anderes als eine nutzlose runde Masse, gefüllt mit einer Flüssigkeit. Es ist klar, dass das Auge ohne das Gehirn und das Sehzentrum nicht funktionieren kann, beide spielen für das Sehen eine unentbehrliche Rolle.
(Abbildung 2.3). Ein Bild von den Verbindungen zwischen gewissen Teilen des Sehzentrums des Gehirns. |
Trotz der zuverlässigen Beweise der wunderbaren Beschaffenheit des Gehirns, bleiben die Evolutionisten hartnäckig ihren Behauptungen treu. Zum Beispiel deuten die Evolutionisten jede Entdeckung solcher augenscheinlichen Wunder der Schöpfung als eine weitere Erfolgsgeschichte im Streben der Wissenschaft nach der Entschlüsselung wie das Gehirn sich zu dieser Form entwickeln konnte. Der Quran beschreibt diese zurückgebliebene Engstirnigkeit der Nichtgläubigen:
| (Abbildung 2.4). Eine detaillierte Information über die Struktur des Gehirns zeigt, welch ein Wunder der Schöpfung es ist. Die Klassifizierung der verschiedenen Regionen des Gehirns und seine Bezeichnung mit raffinierten lateinischen Namen kann das Geheimnis der Existenz des Gehirns nicht lösen. Zweifelsohne konnte es nicht durch eine Anzahl von Zufällen entstanden sein - obwohl die Evolutionisten in ihren Behauptungen ironischerweise das ihnen von Gott gegebene Gehirn verwenden. Sie machen keine Anstrengungen ihr Gehirn zu erreichen – es existierte schon vor ihrer Geburt. |
Sie können diesen Fleck nicht gesehen haben, denn wo der Sehnerv in den Augapfel eintritt, gibt es eine kleine runde Stelle in der Netzhaut, die weder Zapfen noch Stäbchen hat. Diese optische Scheibe, die lichtunempfindlich ist, bildet den blinden Fleck.
Wie können wir mit aber mit einem blinden Fleck nahtlos sehen? Dank der zusätzlichen Fähigkeit des Gehirns können wir es. Der wegen des blinden Flecks fehlende Teil unserer aus Sicht wird mit der Farbe „bemalt“, die am ehesten mit dem Hintergrund übereinstimmt und deswegen vertuscht.18
Aus diesem Grund bemerken Sie nicht die Existenz des blinden Flecks!
Um diesen Gedanken besser zu verstehen, gegen Sie zu dem Test in der Figur 2.5 und folgen Sie dann diesen Anweisungen: Schließen Sie Ihr rechtes Auge und halten Sie dieses Buch 50 Zentimeter (19,7 Zoll) von Ihrer Nase entfernt. Richten Sie Ihr linkes Auge jetzt nur auf das rote Kreuz und ziehen Sie das Buch langsam in Richtung Nase. Beim Näherkommen des Buches werden Sie das rote Kreuz verschwinden sehen und es wird durch das Hintergrundmuster von diagonalen Linien ersetzt. In diesem Augenblick sind Sie auf diesem Fleck blind. Sie nehmen aber keine Lücke in ihrer Sicht wahr, da das Gehirn annimmt, dass dieser Fleck den linierten Hintergrund enthält. Wie das Gehirn zu dieser Annahme kommt ist ein Geheimnis, das weder Psychologen noch Neurologen bisher lösen konnten. Einige haben eine Theorie entwickelt, dass jedes Auge den blinden Fleck des anderen Auges kompensiert, da im Hinblick auf die optische Achse der blinde Fleck eines Auges an einer anderen Stelle liegt, als der des anderen. Das ist jedoch nur ein Teil der Theorie. Die Verfechter dieser Theorie sind nach wie vor von einer zufriedenstellenden Erklärung entfernt, warum wir immer noch mit einem Auge ein durchgehendes Bild sehen können.19
Wir wissen, dass die Verschleierung des blinden Flecks durch das Gehirn eine Illusion ist, die wir glauben und akzeptieren müssen. Das bedeutet, dass jedes Bild, das Sie sehen und glauben, dass es wirklich ist, ganz und gar nicht echt sein muss. Es ist fast wie im Traum: Während er stattfindet, glauben Sie, an den Ereignissen aktiv teilzunehmen, während diese bloß Illusionen in Ihrem Geist sind.
Versuchen Sie jetzt ein anderes Experiment. Schauen Sie mit beiden Augen eine Minute lang auf das linke Kreuz (Figur 2.6). Dann bewegen Sie Ihre Augen auf das rechte Kreuz. In einigen Augenblicken wir sich Farbe herum zeigen, selbst wenn es sich tatsächlich nicht dort befindet. Ihr Gehirn täuscht Sie – Sie haben den Eindruck, dass dort etwas ist, jedoch dem ist nicht so.
Die Information der Netzhaut erreicht das Sehzentrum als ungeordnete Signale, die von Nervenzellen decodiert und in das dreidimensionale Bild, das wir sehen, umgewandelt werden. Das Gehirn arbeitet gewissermaßen wie ein sehr fortschrittlicher Computer, der Milliarden von elektrischen Signalen augenblicklich verarbeitet.
Das Gehirn ist ein Organ von zwei Hälften. Wie bereits erwähnt übernimmt der Hinterhauptslappen in jeder Gehirnhälfte die Signale nur von dem jeweils gegenüberliegenden Auge. Anders ausgedrückt wird die Information der rechten Seite des Gesichtsfeldes zu dem linken Hinterhauptslappen gesendet und umgekehrt.
(Abbildung 2.5) |
Der außergewöhnlich komplizierte Prozess arbeitet dank den kombinierten Anstrengungen der Augenteile, Sehnerv und elektrische Signale. Ungeachtet dessen ist der Vorgang geregelt und anscheinend vor Unordnung und Chaos geschützt.21 Das kommt daher, weil die perfekte Konstruktion des Körpers erlaubt, dass jede Aufgabe, von der einfachen bis zur komplizierten fehlerlos ausgeführt wird. Dank der unendlichen Kraft Gottes sind wir in der Lage, unser Leben – ausgenommen in Zeiten der Krankheit – ohne physischen Schwierigkeiten zu leben.
(Abbildung 2.5) |
Dieses Muster ist keinesfalls spezifisch für Kinder. Alle menschlichen Denkweisen – Ihre inbegriffen – folgen immer automatisch diesem Muster. Wenn Sie ein Bild begegnen wird es sofort mit allen ähnlichen Bildern aus den Archiven verglichen. Demnach wird ein Bild erkannt oder nicht. Dieser Vorgang klingt vielleicht unnötigerweise einfach aber wenn er nicht stattfinden würde, könnten Sie Ihr eigenes Kind nicht erkennen.
Assoziative Erinnerung ermöglicht die Erkennung von Bewegungen. Wenn Sie auf ein bewegtes Objekt schauen, vergleicht Ihr Gedächtnis seine Bewegung mit jedem Vorgang der folgt. Wie auf einer Filmrolle werden die Bewegungen, eine nach der anderen, in einer Bildfolge gespeichert und der aktuelle Ort des Objektes wird mit seinem vorhergehenden verglichen. Alle diese Faktoren tragen dazu bei, wie wir die Bewegung wahrnehmen.
Fassen wir die wichtigsten bisher behandelten Details zusammen, das Gedächtnis speichert gewisse Bilder und speichert sie zum Wiedergebrauch. Aber wo und wie sind diese Bilder gespeichert? Warum und von wem werden sie zurückgewonnen?
Ein Computer speichert alle Daten auf einer Festplatte oder einer Diskette, aber die Datenmenge ist auf die Kapazität der Platte limitiert. Ein Gehirn enthält keine solche Platte, jedoch kann dieses Stück Fleisch leicht Millionen von Bildern speichern.
Jede heute auf dem Markt befindliche Computer-Platte wurde von Menschen konstruiert und in großer Anzahl hergestellt. Wenn jemand vor Jahren behauptet hätte, dass spezielle Mengen von Eisen, Plastik und Silikon zufällig zusammenkommen, um den ersten Computerchip, den Vorgänger der heutigen Computer zu formen, hätte ihn niemand ernst genommen. Ungeachtet dessen erscheint es manchen Leuten richtig zu behaupten, dass das Gehirn und das Auge, beide jedem Computer und jeder Kamera weit überlegen, sich tatsächlich durch eine Reihe von Zufällen entwickelt hätten. Die Geschichte der Evolution wird als wissenschaftliche Tatsache dargestellt, obwohl sie in Wirklichkeit eine irreführende Fälschung ist.
Es gibt nur einen Grund dafür. Es ist völlig akzeptabel anzunehmen, dass der Computer durch den menschlichen Geist entwickelt wurde. Aber wenn es sich um den höheren Geist hinter dem Gehirn und dem Auge handelt, ändern sich die Dinge vollständig. Wenn der Begriff der Schöpfung akzeptiert wird, dann muss auch der Schöpfer und Seine Gesetze akzeptiert werden. Anders ausgedrückt, die Religion muss bedingungslos akzeptiert werden. Das ist auch der Grund, warum jene, die versuchten, ihre nicht-religiösen Gedanken zu behaupten, immer die Evolutionstheorie unterstützt haben. Diejenigen, die wenig über das Thema wissen glauben, beeinflusst durch ihre Propaganda, dass die Evolution bereits eine akzeptierte Tatsache ist. In Wirklichkeit ist es wissenschaftlich bewiesen, dass es sich lediglich um ein ideologisches Märchen handelt. Wissenschaftliche Beweise zeigen, dass die Evolutionstheorie sowohl zusammenhangslos und formal falsch ist.
Trotz der vielen bedeutenden Fortschritte auf dem Gebiet der Neurophysiologie, müssen dir dennoch erklären, wie das Gedächtnis funktioniert. Was wir wissen, wird bei weitem durch das, was wir noch zu lernen haben überschattet. Wir haben aber gelernt, welche Symptome auftreten, wenn der zusammenhängende visuelle Bereich des Gehirns beschädigt ist. Ein Schaden oder ein Tumor in diesem Bereich führt nicht zu Blindheit. Dieser Bereich wird durch die Impulse der ersten Sehrinde aktiviert, jedoch ist der Kranke bedeutend weniger in der Lage (möglicherweise sogar nicht in der Lage) bekannte Objekte bei Hinsehen zu erkennen – Visuelle agnosia genannt.23
Für gesunde Menschen ist es schwer, sich diesen Zustand vorzustellen. Die Unmöglichkeit für die Kranken, „bekannte“ Objekte zu erkennen, versetzt sie in eine hilflose Lage. Wenn man bedenkt, dass diese Symptome nach der kleinsten Berührung des Gehirns auftreten können, wird es klarer, dass das Organ, welches wir in unserem Kopf tragen, sehr empfindlich ist.
(Abbildung 2.7). Das Bild, welches jedes Auge erfasst, ist in der Mitte gespalten (oben auf der Netzhaut in schwarz und grün angezeichnet). Die Signale der Augen kommen auf verschiedenen Wegen, treffen und verschmelzen aber im Sehzentrum. Wie man in obigem Diagramm sieht, erfordert der Prozess des Decodieren und Zusammenfügen dieser Bilder geometrische Präzision und zahllose Berechnungen. Noch verblüffender ist, dass das Gehirn das zerlegte Bild exakt und ohne Unterbrechung und Verzögerung genau wie das Original zusammenstellt. Eine solche perfekte Struktur, dessen Funktion uns völlig unbemerkt bleibt, kann sich unmöglich selbst und zufällig entwickelt haben. Das gesamte System muss als ein Ganzes zur Verfügung stehen; es kann sich nicht Stück für Stück entwickelt haben. Es entstand aus dem Nichts, im Mutterschoß. Mit anderen Worten erwies sich das Prinzip der allmählichen Entwicklung, welches die Grundlage der Evolutionstheorie bildet, neuerlich als falsch. |
Jedes der zwei Augen hat eine andere Perspektive von der Außenwelt, da sie voneinander einen Abstand haben (Abb. 2.7). Die beiden von den Augen gesehenen Bilder sind geringfügig unterschiedlich, aber ergänzen einander. Das Gehirn ist in der Lage, die Tiefe und den Abstand zu bestimmen, indem sie die Unterschiede vergleicht. Obwohl ein einzelnes Auge nur ein zweidimensionales Bild sehen kann, stellt das Gehirn ein dreidimensionales Bild her.
Unsere Interpretation der geringen Unterschiede zwischen diesen beiden Bildern ermöglicht es, dieses dreidimensional zu sehen. Wenn die beiden Bilder in den Augen getrennt erfasst werden, aber nicht vollständig im Gehirn zusammengefügt würden, sähen wir doppelt – und zweidimensional.
Mittels eines einfachen Experiments können Sie die Unterschiede zwischen den beiden Bildern sehen. Schauen Sie auf die Zweige eines Baums, zuerst mit beiden Augen. Nach wenigen Momenten schließen Sie ein Auge und schauen Sie weiter auf die Äste. Eine Minute später öffnen Sie ihr Auge und Sie werden merken, dass die Äste „tiefer“ als vorher erscheinen.
Ein anderes Experiment ist, eine Nadel mit einem geschlossenen Auge einzufädeln. Sie werden herausfinden, dass es unmöglich ist, da Sie mit einer einäugigen Sicht die Tiefen nicht abschätzen können.
Manchmal erscheinen gewisse Objekte „doppelt“ in unserer Sicht. Das passiert, wenn wir etwas Spezielles anschauen – nahe oder ferne – und deswegen weniger auf die Umgebung achten. Halten Sie einen Bleistift nahe vor Ihrem Gesicht in die Höhe. Mit Ihrer anderen Hand nehmen Sie einen anderen Bleistift und halt ihn auf Armlänge hinter den ersten. Wenn Sie auf den entfernten Bleistift schauen wird der andere doppelt erscheinen. Wenn Sie auf den nahen Bleistift schauen wir entfernte doppelt erscheinen. Ohne diese Fähigkeit, die Aufmerksamkeit auf ein Objekt zu richten, würden wir immer doppelt sehen, egal was wir anschauen.
Die Verschmelzung von zwei einzelnen Bildern und die Bildung eines dreidimensionalen Ergebnisses bedürfen einer perfekten Rechnung. Wenn sich die Augen zufällig entwickelt hätten, wie groß wären die Möglichkeiten, eine solche feine Abstimmung zu erreichen? Welche Zufälle wären in der Lage, ein System zu entwickeln, das in der Sekunde Millionen von Bits Information analysieren und kombinieren kann. Wenn die Augen nicht harmonisch aufeinander abgestimmt arbeiteten, würde das Gehirn nur verwirrte Signale erhalten und uns ein verworrenes Bild wahrnehmen lassen. Aber weil dies nicht der Fall ist, kann man nicht den Schluss daraus ziehen, dass dieses System durch eine Folge von Zufällen entwickelt wurde. Die Makellosigkeit der Schöpfung Gottes wird in folgendem Vers beschrieben:
(Abbildung 2.8). In den obigen Diagrammen, a) Wenn die Augen auf den Punkt P scharfstellen, ergibt sich ein Bild. Folglich ist der Punkt Po außerhalb des Fokus und man sieht ihn doppelt. b) Wenn wir auf den Punkt F scharfstellen erleben wir ein doppeltes Bild am Punkt P, welcher sich zwischen unseren Augen und dem Objekt, welches wir ansehen, befindet. c) Wenn wir auf den Punkt F scharfstellen erleben wir ein doppeltes Bild am weiter entfernten Punkt P. Wie Sie sehen gibt es eine perfekte geometrische Harmonie zwischen den beiden Augen. Die Evolution kann nicht behaupten entweder hinter der Struktur des Auges oder der mathematischen Verbindung sein. |
Eine außerordentliche Charakteristik dieses Prozesses ist, dass er vollkommen im Unterbewusstsein stattfindet. Sie bemerken es nicht, aber Sie stellen aktiv fest, ob jeder erfasste Gegenstand nahe oder weit entfernt ist. Wenn dieser Prozess nie stattfände, wären Sie unfähig zu fahren oder sogar zu gehen. Ohne Perspektive würde die Außenwelt ein Wirrwarr von Formen und Farben sein.
Gott hat der Menschheit unzählige Segnungen gegeben. Einige kennen wir, aber viele nicht. Gott behandelt seine Gläubigen mit Gnade und Barmherzigkeit.